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Leumond August 2007

Leumond August 2007Völlig ohne Vorwarnung schrieb mich Mathies Gräske vom Online-Kurztext-Magazin Leumond an und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, zwei meiner Texte für die Augustausgabe beizusteuern.

Dieser Bitte bin ich selbstverständlich nachgekommen und fühle mich geehrt, meine Texte nun (in leicht veränderter Form) auf der Homepage wiederzufinden.

Ich möchte an dieser Stelle sagen, dass die Arbeit mit Mathies mir sehr viel Spaß gemacht hat, da er wirklich professionell lektoriert hat und dabei auch Verständnis gezeigt hat, wenn ich so “dickköpfig” war und die ein oder andere Formulierung unbedingt stehen lassen wollte. Gerne schreibe ich noch einmal einen Beitrag für Leumond!

Ich brauche eigentlich kaum zu erwähnen, dass die anderen Beiträge ebenso lesenswert sind.

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Warum nicht erwähnt werden muss, wer gerade spricht

Viele verwirrende Dialoge können leicht geordnet werden
Illustration: Guido Göbbels

Wer als Autor die Intelligenz seiner Leser beleidigt, wird ziemlich schnell ein Autor ohne Leser sein.

Natürlich bleibt die nagende Frage im Hinterkopf, ob euer Leser überhaupt intelligent genug ist, um euer Genie zu begreifen, doch Tatsache ist: Die meisten eurer Leser sind nicht halb so sehr auf den Kopf gefallen, wie ihr vielleicht denkt.

Ich schlage vor, diese Faustregel konsequent zu verfolgen, in allen Bereichen des kreativen Schreibens. Beginnen wir mit einem Beispiel, und stellen uns vor, ein Geschäftsmann, Bernhard, wird auf der Straße von einem Obdachlosen, Streunender Mike mit Namen, angesprochen:

Ein Blick auf die Uhr bestätigte Bernhard, was er schon längst gefürchtet hatte: Er war so sehr zu spät, dass er ernsthaft überlegte, anzurufen und ihnen irgendeine Lüge aufzutischen.
“Hey, haste ma ne Zigarette?”, fragte Mike, der am Straßenrand saß und eine Bierflasche umklammert hielt, als sei sie der Schlüssel zur Weisheit der Welt.
“Was? Ich….was?”, fragte Bernhard, der jäh aus seinen Gedanken gerissen worden war.
“Ob du ne Zigarette hast. Ihr Typen braucht doch Nikotin, weißt, was ich mein”, antwortete Mike.
“Äh, nein, ich bin Nichtraucher, Entschuldigung”, gab Bernhard zurück.
“Das echt schade für dich, du solltest rauchen, weißt?”, neckte ihn Mike.

Diese Szene ist schlecht geschrieben.

Bernhards höflicher Business-Ton und Mikes grober Straßenslang machen es für jeden möglich, die beiden allein an der Wortwahl auseinander zu halten. Die andauernde Erwähnung des Namens, zumal in einem Dialog, der hier wirklich nur aus zwei Leuten besteht, ist nichts weiter als überflüssig.

Die Szene verliert nichts, wenn wir sie so formulieren würden:

Ein Blick auf die Uhr bestätigte Bernhard, was er schon längst gefürchtet hatte: Er war so sehr zu spät, dass er ernsthaft überlegte, anzurufen und ihnen irgendeine Lüge aufzutischen.
“Hey, haste ma ne Zigarette?”, fragte Mike, der am Straßenrand saß und eine Bierflasche umklammert hielt, als sei sie der Schlüssel zur Weisheit der Welt.
“Was? Ich….was?” [Dass Bernhard jäh aus seinen Gedanken gerissen wird, wissen wir allein schon durch sein unsicheres Stottern]
“Ob du ne Zigarette hast. Ihr Typen braucht doch Nikotin, weißt, was ich mein.”
“Äh, nein, ich bin Nichtraucher, Entschuldigung.”
“Das’s echt schade für dich, du solltest rauchen, weißt?”

Wie ihr seht, ist es immer noch klar, ob Mike oder Bernhard das Wort ergreift. Natürlich ist es hier wirklich sehr einfach umzusetzen, doch nicht nur die Sprache der Figur kann charakteristisch wirken, auch, wie eine Figur die andere anspricht, gibt meist genug Aufschluss.

Unnötig wird die Erwähnung des Namens nach der wörtlichen Rede:

  • Bei Gesprächen innerhalb einer Familie, wenn sich die Dialogpartner mit Familienbezeichnungen anreden können (Mama, Papa, mein Sohn, mein lieber Schwager)
  • Bei Gesprächen, die eine Diskrepanz in der Autorität aufweisen (Angestellter und Chef, Fähnrich und Seargant, Messdiener und Pastor….)
  • Bei onomatopoetisch ausgeführten Sprachfehlern der Figur (”Meisssster, Meisssster”, rief er)
  • Wenn beide Charakter sowieso aneinander vorbei reden
  • Immer, wenn nur zwei Personen abwechselnd sprechen

Achtet auf diese Grundregeln, und ihr erhaltet nicht nur einen dichteren, leichter zu lesenden Text, sondern zieht noch einen weiteren Vorteil: die Vermeidung der andauernden Suche nach Alternativen für das Wort “sagte”.

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Nebencharaktere sind die ideale Quelle für Konflikte

Nutzt die Chance, euren Protagonisten Steine in den Weg zu legen!
Illustration: Guido Göbbels

Warum lesen Menschen Bücher?

Weil sie sadistisch veranlagt sind (vereinfacht gesagt). Wie viele Bücher gibt es wohl, die detailliert beschreiben, wie der Protagonist mit einem Lächeln auf den Lippen mit seinen Kindern Ball spielt? Höchstwahrscheinlich (hoffentlich!) gar keins.

Ein guter Autor stellt seine Protagonisten laufend vor Probleme, die er zu lösen hat. Liebesromane wären ziemlich witzlos, wenn sich die anbetungswürdige Dame direkt zu Anfang vor die Füße des Romeos schmeißen würde, und Mimi würde wahrscheinlich ohne Krimi ins Bett gehen, wenn der Mörder sich direkt nach der ersten Seite selbst stellen würde.

Das sind die großen Konflikte, die ein Buch oder eine Geschichte durchziehen. Ich möchte euch hier vorschlagen, viele kleine Konflikte einzubauen, um so eure Geschichte voran zu treiben. Lest euch doch einmal folgenden Dialog durch:

“Guten Morgen, Boss!”
“Guten Morgen, Kiensle. Gut angekommen?”
“Sehr gut sogar. Hatte die Grüne Welle, könnte man sagen!”
“Das freut mich aber für Sie! Fangen Sie gleich mit den Akten des Flehmann-Falls an?”
“Die habe ich doch gestern schon erledigt, Chef. Ich wollte mich heute an die Schmidt-Akten setzen und die neuen Mitarbeiter briefen.”
“Oh, das ist ja ausgezeichnet, wollen Sie vielleicht heute etwas früher nach Hause gehen?”
“Das würde ich sehr gerne, Chef. Dann kann ich endlich mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen.”
“Ach, die lieben Kleinen!”

Und so weiter. Stinklangweilig, oder? Weil kein einziger Konflikt darin vorkommt. Chef und Angestellter sind völlig einer Meinung und stimmen sich gegenseitig zu. Jetzt würzen wir das Gespräch mit einem ordentlichen Schuss Missgunst:

“Guten Morgen, Boss!”
“Kiensle, haben Sie’s auch ins Büro geschafft?”
“Tut mir leid, Chef, bin schlecht durch den Verkehr gekommen. Bin etwas durch den Wind.”
“So sehen Sie allerdings aus, letzte Nacht durchgesoffen oder was?”
“Nein Chef, tut mir leid, mein Kleiner hat die Grippe und konnte nicht einschlafen, da habe ich…”
“Was Sie in Ihrer Freizeit treiben, ist mir eins, Kiensle, ich bezahle Sie dafür, pünktlich hier zu sein, verstanden? Was ist mit den Flehmann-Akten, warum habe ich die nicht auf meinem Tisch?”
“Äh, ich bin gestern nicht dazu gekommen, weil die neuen Mitarbeiter und die Schmidt-Akten…”
“Fangen Sie nicht an, die Schuld auf Andere abzuwälzen!”

Klingt doch schon besser, oder? Es ist vielleicht immer noch kein Kunstwerk von einem Dialog, doch er liest sich doch etwas spannender, nicht wahr?

Der Punkt bei der ganzen Sache ist folgender: Ob der Chef eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt, ist nebensächlich. Wichtig ist, dass er eine Gelegenheit darstellt, ihrem Protagonisten (im Beispiel also dem Angestellten) Steine in den Weg zu lesen, die er überwinden muss. Wenn ihr etwas vom Handwerk versteht, wird euer Protagonist wahrscheinlich einen Gegenspieler haben, den Antagonisten. Doch es muss nicht dieser etwas episch angehauchte Konflikt sein; was die Geschichte wirklich weiter trägt und spannend hält, sind viele kleine, fast alltägliche Konflikte.

Warum sollten wir dann nicht unwichtige Charaktere nutzen, um der Geschichte an den richtigen Stellen die richtige Schärfe zu verleihen? Passt allerdings auf, dass eure Nebenfiguren nicht (wie es im obigen Beispiel zweifelsohne geschehen ist) zu zweidimensional geraten.

Mehr über die nicht zu überschätzende Bedeutung von Konflikten könnt ihr im Buch “Wie man einen verdammt guten Roman schreibt” von James N. Frey im Kapitel “Konflikt, Konflikt, Konflikt!” nachlesen.

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Warum unsere Charaktere vier Ohren haben sollten

Sieht zwar ein wenig seltsam aus, erfüllt jedoch den Zweck: Vier Ohren pro Charakter!
Illustration: Guido Göbbels

Kleine Anmerkung: Richard, ein aufmerksamer Leser, hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass nicht Paul Watzlawick diese Theorie aufgestellt hat, sondern Friedemann Schulz von Thun. Gott sei Dank ist dieser ebenfalls Kommunikationswissenschaftler gewesen, so dass ich den Beitrag weitesgehend heile lassen konnte.
Vielen Dank, Richard!

Der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick Friedemann Schulz von Thun dürfte dem ein oder anderen von uns noch in negativer Erinnerung sein, dann zusammen mit so großen Werken wie Faust oder Homo Faber haben seine Theorien ein Problem: Sie wurden im Deutschunterricht in der Schule zu Brei verarbeitet.

Wenn man sich mit der Kommunikationstheorie beschäftigt, stellt man schnell fest, dass das menschliche Miteinander auf zwei verschiedenen Ebenen abläuft: der verbalen (was gesagt wird) und der non-verbalen (was nicht gesagt wird, also beispielsweise Körpersprache und Tonfall).

Der verbale Teil ist leicht abgedeckt: Wir können unsere Charaktere schließlich sprechen lassen. Problematisch wird es nur bei der non-verbalen Kommunikation, denn die kann in Fiktion nur unzureichend vermittelt werden, da es ihr schlicht und ergreifend an Subtilität fehlt. Schaut euch folgende Beispiele an:

  • Körpersprache

    “So gehst du mir nicht aus dem Haus, junge Dame!”, rief er und stemmte die Arme in die Hüften.

  • Tonfall

    “Als ob du in der Lage wärst, mich aufzuhalten”, gab sie sarkastisch zurück.

Ein oberflächlicher Zuhörer hätte in Realität vielleicht gar nicht bemerkt, dass die junge Dame sarkastisch wirken möchte (okay, ich gebe zu, es war offensichtlich, aber ihr versteht, was ich meine).

Was können wir also tun, um die verbale Ebene weiter auszureizen? Ganz einfach: Wir lassen unsere Charaktere für uns arbeiten. Und hier kommt unser Freund Paul Watzlawick Friedemann Schulz von Thun wieder ins Spiel, denn er entwickelte das System der vier Ebenen einer Nachricht.

Er ging davon aus, dass jede Nachricht, die von einem Menschen an den anderen gesendet wird, auf vier verschiedene Weisen gleichzeitig verstanden wird.

Um es zu verdeutlichen, stellen wir uns folgende Situation vor: ein Mann sagt zu seinem Freund: “Du, das Bier ist alle”.

  • Sachebene
    Dies ist der pure Informationsgehalt, so, wie er neutral aufgefasst wird.
    “Es ist kein Bier mehr vorhanden.”
  • Selbstoffenbarung
    Was gibt der Sprecher über sich selbst preis? Wie fühlt er sich, was tut er, was denkt er?
    “Ich hätte gerne noch mehr Bier.”
  • Beziehung
    Wie steht der Sender der Nachricht zum Empfänger? Welche Beziehung verbindet sie?
    “Da ich dein Freund bin, finde ich, dass du für das Bier sorgen könntest.”
  • Appell
    Was versucht der Sender der Nachricht zu erreichen, was will er?
    “Hol mir noch ein Bier.”

In einer perfekten Welt würden alle vier Botschaften gleich stark gewichtet werden (wir würden, wie Watzlawick Schulz von Thun es ausdrückt, mit allen vier Ohren gleich hören). Da dies aber nicht so ist, kommt es im täglichen Leben ständig zu Missverständnissen, da Leute beispielsweise zu sehr auf den Beziehungsaspekt der Nachricht achten.

Für uns interessant wird dieses Modell in dem Moment, in dem wir uns klar machen, dass diese Missverständnisse die ideale Quelle für Konflikte in unserer Geschichte sind: Ein geübter Schreiberling sollte in der Lage sein, die vier Ohren seiner Charakter mal hierhin, mal dorthin zu richten, denn durch Missverständnisse kommt Spannung in den Dialog.

Menschliche Kommunikation läuft niemals perfekt ab, und deswegen sollte es in unseren Werken nicht anders sein, denn den perfekten Menschen ohne Schwächen gibt es in keinem Werk: selbst Superman hat sein Kryptonit.

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Wie man dreidimensionale Charaktere durch Recycling erschafft

Warum nicht einfach mal die Eigenschaften deiner Freunde vermischen?
Illustration: Guido Göbbels

Zweidimensionale Charakter sind der Tod jeder guten Geschichte. Wenn der Leser bei jeder neuen Enthüllung des Charakters das Gefühl hat, so etwas ähnliches schon erwartet zu haben, wird er das Buch bald gähnend zur Seite legen und seine Zeit mit etwas sinnvollerem verbringen. Es ist demnach wichtig, Charaktere mit Eigenschaften auszustatten, die den Leser überraschen. Das mag uns zwar gelingen, wenn wir über den Protagonisten der Geschichte schreiben, denn der ist uns bekannt wie unser eigener Sohn. Wir wissen, wie er denkt, fühlt und agiert, wir haben keine sonderlichen Schwierigkeiten, ihn in einen dreidimensionale Charaktere zu verwandeln.

Ganz anders sieht das bei Charakteren aus, die nur am Rande unserer Geschichte auftauchen: In unserem Bild der Geschichte haben sie nur einen begrenzten Nutzen, sie dienen dem Zweck, die Story voranzutreiben, dem Protagonisten wichtige Informationen zuzutragen oder etwas ähnlichem. Wir sind leicht versucht, einen flüchtigen, zweidimensionalen Charakter aufs Papier zu bringen, damit wir die Geschichte schnell weiter entwickeln können.

Doch ein guter Autor stattet auch seine Nebencharaktere mit dreidimensionalen Zügen aus. Zugegeben, sie müssen nicht so sehr bis ins Detail entwickelt sein wie der Protagonist, doch warum sollten sie nicht auch für ein paar Überraschungen gut sein?

Wie also mache ich dreidimensionale Charaktere?

Eine Methode, die ich dazu gerne anwende, ist folgende: Ich sehe mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis um und schaue, ob ich ein paar von ihnen recyclen kann. Ich stelle vor:

Das Freundesrecycling

Nehmen wir an, ich hätte zwei Freunde, Klaus und Peter.

Klaus ist körperlich hoch gewachsen, er überragt mich mit seinen gut zwei Metern um knapp einen Kopf und bringt dabei drei Zentner auf die Wage. Klaus ist ein umgänglicher, extrovertierter Mensch und nicht unbedingt der allerhellste. Er lacht gerne laut und ansteckend über seine eigenen, derben Witze. Klaus ist groß, dick und laut.

Peter misst gerade einmal einen Meter sechzig, er ist von der Statur eher als schmächtig zu bezeichnen und auch er lacht gerne, sein Humor ist allerdings sehr hintergründig und dezent. Er ist zwar gerne unter Leuten, doch im Gegensatz zu Klaus überhaupt nicht darauf bedacht, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Er ist intelligent und verbringt seine Freizeit gerne damit, zu zeichnen, hauptsächlich dezente, symbolische Bilder, die seine Gefühlswelt wiederspiegeln. Peter ist klein, dünn und leise.

Sind Klaus und Peter dreidimensionale Charaktere? Nein, sind sie nicht. Wenn wir Klaus als laut und etwas dümmlich kennen lernen, wird sein Hang zu Witzen unter der Gürtellinie uns nicht weiter überraschen, denn wir kennen solche Leute aus unserem eigenen Freundeskreis. Für Peter gilt das selbe.

Also schmeißen wir die beiden in den Mixer und kreieren daraus einen neuen Charakter. Wie könnten wir das tun?

  • Wir könnten Klaus lassen wie er ist, ihm aber Peters Liebe zum Zeichnen andichten. Würden die Leser von Klaus erwarten, dass er abends alleine zu Hause sitzt und seine Emotionen in Bilder fasst? Nein, würde er nicht, und der Punkt ist folgender: Klaus selbst würde das niemandem gegenüber eingestehen. Daraus entsteht Spannung.
  • Andererseits könnten wir Peters körperliche Erscheinung nehmen und ihn mit Klaus’ Humor ausstatten: Eine kleine, schmächtig wirkende Erscheinung, eher zurückhaltend und scheu, würde niemand mit dem Humor eines Pferdehändlers assoziieren.

Zu diesem Beitrag muss gesagt werden, dass die beiden tatsächlich existieren, sie heißen nur anders.

Natürlich kann man nicht nur das physikalische Aussehen und den Humor von Bekannten recyclen, es bieten sich noch viele andere Attribute an, wie beispielsweise:

  • Religion
  • Beruf
  • psychiche Ticks wie stetiges Augenzwinkern
  • sexuelle Präferenzen
  • Ethik und Moral
  • Einstellung zu Gewalt
  • triviale Vorlieben wie Lieblingsfilme, Musikgeschmack oder dergleichen

Probiert diese Methode einmal aus, und schon bald wird eure Geschichte vor Charakteren wimmeln, die gar nicht mehr so zweidimensional sind.

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